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NLS: Die Cards Ladies splitten gegen die Geneva Jets mit 18:24 und 18:3.

11.07.2011
Im wohl längsten Doubleheader der Schweizer Softballgeschichte gehen die Cards Ladies nur im zweiten Spiel als Siegerinnen hervor. Im ersten Spiel begannen die Cards Ladies nicht optimal in der Verteidigung und liessen die Genferinnen gleich mit zwei Runs in Führung gehen. Selber in der Offensive konnten die Bernerinnen nicht darauf antworten und mussten zusehen, wie die Jets ihren Vorsprung langsam ausbauten. Auch im weiteren Spielverlauf vermochten die Cards Ladies nicht zu glänzen und reihten einen der unzähligen und vorallem unnötigen Errors an den nächsten, ohne dies in der Offensive ausgleichen zu können.
Nachdem im Berner Pitching nicht mehr viel ging, kam Nina Kern zu ihrem ersten grossen Auftritt und meisterte den Sprung ins kalte Wasser sehr gut. Leider half auch das dem Auftreten des Gesamtteams nicht weiter und die Cards Ladies standen kurz vor der Niederlage durch die Mercy Rule.
Der Wettergott wollte die Bernerinnen von ihrem Übel erlösen und einen regenbedingten Spielabbruch provozieren. Das wussten die Umpires jedoch zu verhindern. Die Cards Ladies entpuppten sich überraschenderweise als ein ausgesprochen gutes Regenteam. Trotz teilweise sehr starkem Niederschlag und einigen Gewitterunterbrüchen holten sie Punkt um Punkt auf.
Sie schafften es im sechsten Inning sogar kurzzeitig, die Führung zurück zu erobern. Doch leider blieb das Pitching so schwach, dass die Jets im siebten Inning noch einmal zurückkamen. In der Not erhielten auch Aline Stampfli und Lia Heimann ihr Pitching-Debut. Leider auch sie erfolglos.
Im siebten Inning hatten die Cards Ladies noch eine letzte Möglichkeit mit starken at bats die verlorenen Runs zurück zu holen. Doch auch dieses Vorhaben misslang. Nach einer Spielzeit von über vier Stunden entschieden die Jets Game 1 mit 24:18 für sich. Das zweite Spiel sah mit Tiffany Toney auf der Pitching Plate doch deutlich anders aus.
Die Verteidigung klappte trotz einigen sehr guten at bats der Genferinnen sehr gut und plötzlich begannen die Cards Ladies auch in der Offensive wieder souverän zu schlagen.
Bereits im ersten Inning knackten die Cards Ladies die 10-Run-Grenze und machten in den zwei folgenden ähnlich weiter. Nach nur drei Innings hatten die Bernerinnen wenigstens Spiel 2 deutlich mit 18:3 gewonnen.