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NLS: Cards Ladies seit 8 Spielen in Folge ungeschlagen.

Cornelia Noti 14.06.2009
Das Softballteam reiste heute Sonntag nach Reussbühl und besiegte die Eagles klar mit 20:5 und 20:0. Nachdem die Cards die Eagles in dieser Saison bereits zweimal geschlagen hatten, waren die Erwartungen entsprechend hoch.
Die Bernerinnen starteten in der Offensive und legten gleich einmal vier Runs vor.
In der Defensive liessen die Cards die Luzernerinnen gar nicht richtig in Fahrt kommen. Die Lead Off Hitterin der Eagles schaffte es nicht bis auf First Base. Nummer 2 landete ein Double und konnte zum Schluss auch scoren, aber das war es dann auch schon für eine Weile.
Die Cards wollten sich zurück an der Platte nicht auf ihrem Vorsprung ausruhen, sondern diesen weiter ausbauen. In guten at Bats brachten sie sich durch Base on Balls und Base Hits auf Base und von dort durch solides Baserunning zurück nach Hause. Als die Cards zurück in die Defensive wechselten, stand es 8:1 für die Bernerinnen. So sollte der Punktestand auch zum Ende des zweiten Innings noch aussehen. Denn Pitcherin Cornelia Noti zeigte ein sehr konstantes Spiel, so dass die Luzernerinnen den Ball zwar meistens ins Spiel bringen konnten, die Bernerinnen die Outs aber noch schneller erzielen konnten. Out on First, Base on Balls, Out on First, Caught Stealing on Second und schon waren die Bernerinnen wieder in der Offensive.
Das dritte Inning war das einzige, welches für die Cards nicht optimal lief. Durch unglückliche Outs und dem Umstand, dass Heather Ebert durch einen weiteren intentional Walk erneut nicht schlagen durfte, konnten die Cards keine Runs für sich verbuchen.
Anders die Luzernerinnen. Lead Off Corinna Casparis kam durch einen Walk auf Base, stahl die zweite, kam durch einen der eher seltenen Errors der Cards auf dritte Base und von da nach Hause. Doch das war es dann zum Glück schon vom kleinen Durchhänger der Bernerinnen. Im vierten Inning drehten die Cards wieder voll auf. Sie schlugen und walkten sich einmal durch das Line-up. Auch Heather Ebert durfte den Bat endlich wieder einmal schwingen, landete ein Double und brachte gleich drei der blitzschnellen Bernerinnen nach Hause.
Bei einem Zwischenstand von 13:2 übernahmen die Cards erneut die Defensive und legten ein wunderschönes three-up-three-down hin. Fly Out im Leftfield, Out on First und ein Flyout der Pitcherin brachten die Cards so schnell wieder zurück an die Platte. Da erging es den Bernerinnen noch einmal richtig gut. Mit fünf Base on Balls, zwei Base Hits, zwei ausgenutzte Errors der Eagles, einem Hit by Pitch und einem Sacrificed Fly Out schafften es die Bernerinnen, noch einmal sieben Runs nach Hause zu bringen.
Die Eagles mobilisierten auch noch einmal alle Reserven, nutzten einen Overthrow und einen Wildpitch und zwei passed Balls aus und scorten noch einmal drei Runs. Doch dies hatte höchstens noch kosmetische Effekte für das Resultat und konnte dem 20:5 Sieg der Bernerinnen nicht mehr gefärden.

Im zweiten Spiel starteten die Cards ohne grosse Veränderungen.
Einzig Daniela Hofstetter trat nach einjähriger Verletzungspause als DH auf, und zeigte die alte und lange vermisste Schlagkraft.
Die Bernerinnen begannen erneut in der Offensive. Doch auf die neue Pitcherin der Luzernerinnen hatten Sie noch etwas Mühe und schafften es nicht, Runs vorzulegen.
Nun war die Defensive der Cards gefragt. Da Amanda Bell noch nicht aus den Staaten zurück ist und Cornelia Noti im ersten Spiel eine konstante und sehr solide Leistung zeigte, blieb sie weiter am Ball. Ein Fly Out, ein Out on Second und ein Strike Out beendete den Auftritt der Luzernerinnen an der Platte wieder. Für das nächste Inning hatten sich die Bernerinnen mehr vorgenommen, viel mehr. Um es vorne weg zu nehmen; die Cards Ladies scorten in diesem Inning zehn Runs. Um nur die Highlights daraus zu nennen: Aline Stampfli schlug ein wunderbares Tripple und brachte drei Runs nach Hause, Pam Kellenberger verwickelte sich in ein Run Down zwischen Third Base und Home, reagierte perfekt und brachte sich nach Hause, und Heather Ebert brachte sich trotz erneutem intentional Walk innert kürzester Zeit nach Hause.
Die Luzernerinnen konnten erneut nichts dagegen halten. Das  Berner Pitching blieb konstant, genauso wie die Leistung des Infields. Die beiden Luzernerinnen die überhaupt bis First Base kamen, schafften es leider auch nicht zu scoren, bevor das middle infield Ebert/Rerat die Assists auf First Base warfen, die Sibylle Zürcher mit teils spektakulärsten Stretches (die leider nicht in jedem Inning anerkannt wurden) in Outs umwandelte.
Zurück an der Platte zeigten die Bernerinnen noch einmal tolle at Bats. Sie warteten lange, liessen sich im Zweifelsfalle walken und konnten weitere sechs Runs für sich verbuchen. Wieder in der Defense brauchten die Bernerinnen erneut nur vier Luzernerinnen, um die drei Outs zu erzielen. Und wiederum liessen die Cards Ladies keine Runs zu.
Die Cards hatten mittlerweile einen Vorsprung von 16 Punkten auf die Luzernerinnen, so dass diese das Spiel nutzen wollten, einer neuen Pitcherin Spielpraxis zu ermöglichen. Die Pitches kamen noch unregelmässiger als zuvor und die Bernerinnen walkten um die Bases. Versuchten sie doch zu schlagen, produzierten sie pop-ups, die zu Fly Outs führten. Nach vier Runs mussten die Cards noch ein letztes Mal in die Verteidigung.
Das erste Shut-Out von Pitcherin Cornelia Noti war zum Greifen nahe. Ein letztes kurzes Nervenflattern und zwei Base on Balls brachten eine letzte Spannung ins Spiel, doch die Bernerinnen beendeten das Inning mit einem Strike Out, einem Fly Out und einem Caught Stealing. Das Shut-Out war mit einem Schlussresultat von 20:0 perfekt.