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NLS: Die Cards Ladies besiegen die Geneva Jets erneut zweimal mit 20:9 und 18:0

Cornelia Noti 23.08.2009
Fränzi Corradi (C), Amanda Bell (CF), Heather Ebert (SS), Sibylle Zürcher (1B), Martine Pestoni-Gilliéron (2B), Aline Stampfli (3B), Mia Rerat (DH), Pam Kellenberger (RF), Lia Heimann (LF), Cornelia Noti (P) Die Bernerinnen starteten als Gäste in Genf in der Offensive. Nachdem die ersten beiden Batterinnen nicht auf Base kamen, wachten die Cards doch noch auf und begannen den Score mit einem Hit von Heather Ebert ins Leftfield. Nach ihr kam Sibylle Zürcher mit etwas misteriösen Umständen nach Hause, da sie nach einem Wildpitch in einer Staubwolke über die Homeplate fiel und auf einmal mit dem Handschuh der Pitcherin da stand, diese mit Sibylles Cap in den Pitchercircle zurückkehrte und keiner so genau wusste, wie es eigentlich dazu kam.
Jedenfalls wechselten die Cards mit vier Runs Vorsprung in die Defensive.
Nach zwei Basehits und einem verpassten Double Play klappte es auch da ein wenig besser, und zwei Fly Outs, einen Single, einen Walk und ein Out on First später konnten die Cards bei einem Stand von 4:2 erneut in die Offensive.
Doch in diesem Inning wollte es nicht so richtig klappen für die Cards. Mit zwei abgefangenen Line Drives und einem Fly Out war die Offensive der Bernerinnen bereits nach Drei at Bats und ohne Runs wieder beendet. Und auch in Defensive klappte es nicht mehr wie im ersten Durchgang. Nach einem Walk und zwei Singles (die alle in Runs endeten) gelang das erste Out, nach zwei weiteren Runs das zweite und danach folgte ein Durchhänger auf der Pitching Platte, der vier Walks in Folge und einen weiteren Run kostete, bevor endlich das lang ersehnte dritte Out gelang.
Mit einem Rückstand von 8:4 begannen die Bernerinnen das dritte Inning. Sie brauchten Runs, so dass Heather Ebert die Jagd mit einem Tripple eröffnete. Die Freude hielt nicht sehr lange, da einzig Martine Pestoni-Gilliéron nach ihr die Bases erfolgreich umrunden konnte.
Verkürzt auf einen Punktestand auf 6:8 übernahmen die Cards die Verteidigung. Vom Schock des letzten Inning Endgültig aufgeschrackt, liessen sie einzig eine Genfer Hitterin auf Base kommen, die aber auf Second Base strandete. Dafür gelang auch den Cards im Auftakt zum vierten Inning nichts so richtig und sie konnten, dank ein paar durch die Jets glücklich gefangenen Linedrives, ernet nicht scoren. Im Gegenzug liessen sie einen Run der Genferinnen zu, so dass sie im fünften Inning immer noch einen Rückstand von 6:9 hinnehmen mussten, bevor sie erneut an die Platte traten. Doch das fünfte Inning änderte alles. Wie auf Knopfdruck lief bei der Genfer Pitcherin gar nichts mehr. Die Cards konnten das komplette Line up zwei mal durchgehen, und davon zwei mal First Base durch einen Hit erreichen. Alles andere waren Walks, Errors oder ein Hit by Pitch. So war es für die Jets praktisch unmöglich, Outs zu erzielen und die Cards konnten 14 Runs scoren und das Spiel zu einer 20:9 Führung drehen.
Diesen Vorsprung liessen sich die Bernerinnen natürlich nicht mehr nehmen. Das letzte mal in der Verteidigung liessen sie keine weiteren Runs mehr zu und gewannen dank des Genfer Pitching-Einbruchs mit einem, nicht dem Spielverlauf entsprechend, deutlichen 20:9.

Team/Inning

1

2

3

4

5

6

7

Cardinals

4

0

2

0

14

-

-

Jets

2

6

0

1

0

-

-

Nach dem Erfolg am letzten Spieltag, versuchten sich die Cards im zweiten Spiel erneut in einer etwas veränderten Aufstellung.
Fränzi Corradi (SS), Amanda Bell (P), Heather Ebert (C), Sibylle Zürcher (1B), Martine Pestoni-Gilliéron (2B), Aline Stampfli (3B), Amanda Brand (RF), Pam Kellenberger/Myriam Vetsch (CF), Lia Heimann/Monika Odermatt (LF)  Pinch Hitter Inning 4: Nina Kern, Eva Kuske Die Cards Ladies waren sich durchaus bewusst, dass sie das erste Spiel trotz des Punktestandes beinahe verloren hätten. Bei diesem Spiel sollte es anders aussehen.
Die Bernerinnen warteten diesmal länger auf den richtigen Pitch und liessen sich zum Auftackt gleich zweimal walken. Bis Heather Ebert mit einem weiteren Tripple zuerst ihre beiden Vorgängerinnen und später sich selbe nach Hause brachte.
In der Verteidigung liess Amanda Bell den Jets nie auch nur den Hauch eine Chance. Neun Strike Outs in fünf Innings sprechen eine deutliche Sprache, zudem war sie an vier weiteren Outs direkt beteiligt.
So konnte Berner Coach Sandro Negro ein wenig experimentieren und vielen Spielerinnen mehr Spielerfahrung ermöglichen. Mit Erfolg, denn jede Berner Spielerin war in diesem Spiel mindestens einmal auf Base.
Der Punktestand entsprach dem Spielverlauf: Die Cards konnten langsam aber sicher ein Punktepolster anlegen und die Jets kamen Offensiv nie richtig ins Spiel.
Nachdem es im vierten Inning knapp nicht zu einem Sieg durch Mercy Roule reichte, war diese im fünften mit 18:0 mehr als deutlich und die Cards nahmen auch den zweiten Sieg aus Genf nach Hause.
Dadurch halten die Bernerinnen die Chance auf den zweiten Vorrundenplatz und den damit verbundenen Heimvorteil für die Play-offs weiterhin offen.

Team/Inning

1

2

3

4

5

6

7

Cardinals

3

5

4

1

5

-

-

Jets

0

0

0

0

0

-

-