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Das Softball-Team splittet gegen die Luzern Eagles in Reussbühl

Cornelia Noti 07.06.2010
Die Cards Ladies verlieren das erste Spiel mit 16:26, entscheiden das Pitcher-Duell aber mit 2:1 für sich. Aline Stampfli (SS), Pamela Kellenberger (P/LF), Sibylle Zürcher (1B), Jennifer Ellenbeck (CF), Lia Heimann (C), Fatima Sanchez (3B), Cornelia Noti (RF/P), Monika Odermatt (LF/RF), Amanda Brand (2B) Die Cards Ladies starteten gar nicht so schlecht in der Offensive. Sie konnten immerhin 8 Batterinnen an die Platte schicken und zwei Runs vorlegen, bevor sie in die Defense wechselten. Dort sah es aber nicht ganz so gut aus. Vier Base on Balls und einen Hit später konnten die Luzernerinnen bereits einen 4:2 Vorsprung für sich verbuchen. Noch war aber nichts verloren. Die Bernerinnen traten an die Platte wie schon lange nicht mehr. Solide Base Hits, abwarten von Base on Balls, Ausnutzen der gegnerischen Fehler und gutes Baserunning verhalfen den Cards Ladies zu 10 Runs. Doch zurück in der Offense vergaben sie diesen Vorsprung gleich wieder. Die Bernerinnen vergaben so viele Walks, dass sich Coach Sandro Negro während dem zweiten Inning zu einem Pitcherwechsel entschloss. So schafften es die Cards Ladies nach unglaublichen 18 gegnerischen Runs, das Inning zu verlassen. Somit stand es im zweiten Inning bereits 22:12. Im dritten Inning verlief das Spiel wieder etwas anspruchsvoller. Die Cards verbuchten drei Hits, einen Walk und einen Run, bevor sie wieder in die Defense wechselten. Dort schenkten sie den Eagles nichts mehr, gaben nur einen Hit und einen Walk ab, jedoch ohne die Luzernerinnen punkten zu lassen.
Die Cards Ladies mussten jetzt dringend punkten, da die Mercy Rule im vierten Inning bereits bei einer sieben Punkte Differenz in Kraft tritt.  Die Cards Ladies retteten sich mit 3 Runs in die zweite Hälfte des Innings, konnten  dort dem Druck jedoch nicht mehr standhalten und verloren gegen ein schlagbares Team mit 26:6. Aline Stampfli (SS), Pamela Kellenberger (CF), Jennifer Ellenbeck (P), Sibylle Zürcher (1B), Lia Heimann (C), Fatima Sanchez (3B), Monika Odermatt (RF), Nina Kern (LF), Amanda Brand (2B) Das zweite Spiel wurde durch das amerikanische Pitching dominiert. Im ersten Inning konnte einzig Jennifer Ellenbeck auf die Luzerner Pitches schlagen, was nicht reichte, um einmal um die Bases zu kommen. Doch die Eagles waren noch schlechter dran und verbuchten 3 Strike-outs.
Erst im dritten Inning kam Nina Kern durch einen Hit auf Base und durch einen Passed Ball weiter auf zwei. Aline Stampfli, ebenfalls durch einen Hit auf Base, brachte sich selber durch einen Error der Luzernerinnen bis auf drei und Nina Kern mit dem Leading Run nach Hause und scorte selber durch ein RBI von Pamela Kellenberger. Mit diesem 2:0 Vorsprung für die Bernerinnen ging das Pitcher-Duell weiter. Die Luzernerinnen konnten sich im dritten Inning auf Base bringen, kamen aber nur bis zur zweiten Base.  Fatima Sanchez rettete sich im vierten Inning auf Base, konnte aber leider auch nicht punkten. Erst im sechsten Inning war Jennifer Ellenbeck wieder auf Base, leider erneut erfolglos. Die Luzernerinnen hatten sich auch schon langsam ein wenig an die schnellen und variantenreichen Pitches gewöhnt. Sie brachten drei Runners auf Base, konnten aber am Punktestand weiterhin nichts ändern. Im siebten Inning bäumten sie noch einmal richtig auf. Mit der Unterstützung des mittlerweile sehr lauten Heimpublikums setzten sie einen Hit, brachten sich durch aggressives Baserunning bis zur dritten Base und nach Hause. Mehr liess sich Jennifer Ellenbeck aber nicht nehmen. Nach einem Out on First beendete sie das Spiel mit zwei Strike-outs und ihrem ersten Schweizer Sieg.