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NLS: Cards Ladies setzten ihre Siegesserie fort und gewinnen zweimal in Rümlang mit 17:2 und 16:8.

Cornelia Noti 07.06.2009
Was im letzten Jahr noch die Kobras waren, trat in diesem Jahr als Barracudas auf. Doch das störte das Cardinals Softballteam nicht weiter, denn sie wollten einfach nur gewinnen. Die Cards Ladies starteten in der Offensive, und sie legten gleich so richtig los. Mit Base on Balls, Hit by Pitches und soliden Base Hits füllten die Cards die Bases und brachten kontinuierlich Runs nach Hause. Als Heather Ebert nach einem Hit by Pitch im at Bat zum zweiten Mal in diesem Inning an die Platte trat, waren wieder einmal alle Bases loaded ? die perfekte Voraussetzung für einen Homerun. Der erste Grand Slam in der Geschichte des Berner Softballteams wurde somit geschrieben.
Die Barracudas konnten nur wenig dagegen halten. Pitcherin Cornelia Noti hatte bei den ersten beiden Hitterinnen noch etwas Schwierigkeiten und gab ein Base on Balls und ein Double ab, doch dann folgten auch gleich die ersten beiden Outs auf First Base. Nach einem weiteren Double und einem Strike Outs der Barracudas war diese Inning auch schon wieder vorbei, bei zwei Runs ohne grösseren Schaden für die Cards.
Auch im zweiten Inning gaben die Cards den Ton an. Sie legten drei Runs vor, ohne welche zu kassieren. Würden nicht alle Bäume auf der Seite der Zürcherinnen stehen,  könnte auch Fränzi Corradi einen Homerun für sich verbuchen. So jedoch, muss sie sich mit einem Double zufrieden geben.
Das dritte Inning sah noch einmal recht ähnlich aus. Lead off Hitter Heather Ebert startete gleich einmal mit einem Homerun. Pam Kellenberger und Lia Heimann nutzten die Errors der Barracudas aus und scorten ebenfalls. Nun stand es bereits 16:2 und die Zürcherinnen konnten erneut nichts dagegen halten. Da halfen auch Pitcherwechsel nichts.
Short Stop Heather Ebert scorte auch im vierten Inning noch einmal für die Cards, die Barracudas gingen erneut leer. Somit gewannen die Bernerinnen frühzeitig und doch verdient durch die Mercy Roule mit 17:2.


Im zweiten Spiel mussten die Cards ohne ihre amerikanische Pitcherin Amanda Bell antreten, die zur Zeit aus familiären Gründe zurück in den Staaten ist.
Auch die Vorlage at Bat fiel nicht so klar aus, wie im ersten Spiel. Einzig Aline Stampfli war in der Lage, alle Fehler der Gegnerinnen konsequent auszunutzen und den Run nach Hause zu bringen. Cornelia Noti startete erneut als Pitcherin und liess keine Runs zu.
Leider konnten die Cards diesen leichten Vorsprung nicht ausbauen und konnten trotz drei Base on Balls nicht scoren. Die Gegnerinnen dagegen gewöhnten ich langsam an die Berner Pitches und schafften es mit variantenreichen at Bats einen Run nach Hause zu bringen und auszugleichen.
Das Spiel ging ausgeglichen weiter, und die Bäume im Leftfield verhinderten einen erneuten Homerun von Heather Ebert. Dennoch gelang es ihr, mit dem soliden Base Hit von Sibylle Zürcher, den Run nach Hause zu bringen.
Nach einem grandiosen Doubleplay und einem Flyout der Cards begann das alles entscheidende vierte Inning.
Fünf Hit by Pitches, sechs Base on Balls und vier Basehits brauchten die Cards, um 14 Runs nach Hause zu bringen. Beim Baserunning nutzten die Bernerinnen die Fehler der Zürcherinnen aus, ohne selber schwerwiegende zu produzieren.
Die Barracudas dagegen wussten auch, dass sie jetzt unbedingt Runs brauchten, um überhaupt noch eine Chance zu haben. Sie schafften es, vier der insgesamt fünf Hits in diesem vierten Inning zu setzten und die Cards noch einmal zu fordern. Doch nach sechs Runs hatten die Bernerinnen endgültig genug und beendeten das Inning mit einem Strike Out. At Bat lag im nächsten Inning leider nicht mehr viel drin, doch da die Cards, zurück auf dem Feld, nur einen weiteren Run zuliessen, ging auch dieses Spiel frühzeitig durch die Mercy Roule, bei einem Stand von 16:8 im fünften Inning, zu Ende.